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Chimäre

Tue 2015-06-02

Erkenntnis des Tages: Bei der Benennung der monoklonalen Antikörper hat sich zur Abwechslung mal jemand etwas gedacht.

Ein Name wie "Cetuximab" besteht aus einem vom Hersteller festgelegten Präfix ("Ce"), einem substem A ("-tu-"), einem substem B ("-xi-") und dem Suffix "-mab". Das vom Hersteller ausgesuchte Präfix trägt keine Information. Das Suffix ("-mab") ist eine Abkürzung für monoclonal antibody und in allen diesen Namen als gemeinsames Merkmal vorhanden. Der substem A zeigt das target des Antikörpers an, im Beispiel steht -tu- für einen soliden Tumor. Der substem B verrät etwas über die Quelle des Antikörpers, im Beispiel steht -xi- für einen chimären Antikörper (konstante Region vom Menschen, variable Region z.B. von der Maus).

Das letzte Beispiel ist in zweifacher Hinsicht schön. Schaut man sich an, was das griechische Wort für "Chimäre" ist (Χίμαιρα), sieht man, dass sich der erste Buchstabe, das Chi, schön mit einem lateinischen X transliterieren lässt. Das ist schon irgendwo etymologisch intelligent ausgedacht, so die Χi-mären Antikörper zu benennen.

Außerdem kann man sich hinter dem X auch die Kreuzung der relevanten Gene der beteiligten Spezies vorstellen. Somit ist der Name auch biotechnologisch geschickt ausgesucht.

Quelle via wiktionary.

Die komplette Spezifikation für die Benennung monoklonaler Antikörper findet man übrigens bei den INN der WHO (pdf, Seite 17 Abschnitt 3.6).

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Histo-Helfer

Mon 2014-11-17

Du verzweifelst bei der histologischen Differentialdiagnose? Hier kommt Abhilfe.

Entscheidungsbaum zur Differentialdignose der Abschnitte des Darmrohrs

Anhand von ein paar einfachen Kriterien kommst Du erfolgreich zum richtigen Organ.

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AminoCards -- Ein Aminosäuren-Kartenspiel

Mon 2014-04-07

Ein Spiel noch ohne Regeln.

Zwei AminoCards

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Histo-Cheatsheets

Mon 2014-02-24

Die folgenden »Cheatsheets« können bei der Übung histologischer Differentialdiagnosen von Nutzen sein. Anhand einzelner (im Präparat auffälliger) Merkmale kann man sich zur korrekten Organdiagnose »durchhangeln«.

Teil des Speicheldrüsen-Cheatsheets

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Die Halsmuskulatur

Thu 2013-07-11

Wie war das noch mit hyoglossus, mylohyoideus, glossopharyngeus etc.?

Graph der Halsmuskulatur

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Cavitas Tympanica Cube

Sat 2013-06-15

Das Mittelohr Auris media wird von der Paukenhöhle Cavitas tympanica gebildet. Diese ist nach sechs Seiten hin abgegrenzt:

  • Lateral: Paries membranaceus
  • Medial: Paries labyrinticus
  • Vorne: Paries caroticus
  • Hinten: Paries mastoideus
  • Oben: Paris tegmentalis
  • Unten: Paries jugularis

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Modell der Sinus durae matris

Wed 2013-06-12

Die Blutabfluss aus dem Gehirn wird hauptsächlich durch die venösen Sinus durae matris realisiert. Dies sind klappen- und muskelfreie "Gefäße", die in den Duplikaturen der Dura mater (also zwischen Lamina interna und Lamina externa) verlaufen und das Blut zum größten Teil in die V. jugularis interna abführen. Über die Venae emissariae und die Augenvenen haben die Sinus Verbindung zu den äußeren Venen des Schädels. Hier können Bakterien eindringen und Entzündungen der Sinus bzw. der Hirnhäute verursachen.

Der Verlauf der Sinus ist auf Grundlage der 2D-Abbildungen in Anatomie-Atlanten nicht leicht vorstellbar. Aus diesem Grund habe ich ein einfaches 3D-Modell dieser Gefäße entworfen, das mit etwas Geschick leicht selbst zu bauen ist. Es stellt die Beziehungen der Sinus zueinander, zu den Schädelknochen und den wichtigsten Venae emissariae dreidimensional dar.

Papiermodell der Sinus durae matris

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