Focus Stacking: NaCl

Tue 2014-08-12

Nimmt man Mikrofotos auf, so bekommt man schnell ein Problem mit der Tiefenschärfe: Je größer die gewählte Vergrößerung, desto dünner die Ebene, die scharf abgebildet wird. Fotografiert man dreidimensionale Objekte (im Gegensatz zu »zweidimensionalen« Schnitten), so sind diese oft dicker als der scharf darstellbare Bereich.

Abhilfe kann man mit einem Trick und passender Software schaffen: Man nimmt einfach eine Bildserie auf, die durch das Objekt hindurchfokussiert. Anschließend werden nach einem Algorithmus die scharfen Bereiche jedes Einzelbildes bestimmt und zu einem komplett scharfen Gesamtbild zusammengefügt.

Zum Test einmal hier mit einem Kristall NaCl:

Ein Kristall Natriumchlorid unter dem Mikroskop.

Abbildung 1: Ein Kristall NaCl, 60-fach vergrößert.

15 Einzelbilder in aufeinander folgenden Ebenen wurden zu einem Bild zusammengerechnet.

Bild (c) Ludger Sandig, Lizenz cc by-sa.

Dies ist ein erster Test mit der Open-Source Software hugin und enfuse, die sonst zum Erstellen von Panorama-Aufnahmen und HDR-Fotos verwendet wird.

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This text by Ludger Sandig is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License.